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Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie:  

Als der Priester Dr. Paul Josef Nardini im Mai 1851 die Pfarrei Pirmasens in der Pfalz übernahm, herrschten in der Stadt, besonders unter den Katholiken, wirtschaftliche Not und Verarmung. Nardini suchte nach Mitteln und Wegen, diese Not an der Wurzel zu bekämpfen. 

Nardin setzte sich tatkräftig für die Einrichtung einer Niederlassung von Niederbronner Schwestern, gegründet 1849 im Elsaß, in Pirmasens ein. Im Juni 1853 übernahmen die Schwestern die Armen- und Krankenpflege in der Stadt. Das Mutterhaus der heutigen Mallersdorfer Schwestern ist in Mallersdorf-Pfaffenberg bei Regensburg.

Mallersdorfer Schwestern in Rumänien:

Auf Bitten der Fürstin Montenuovo reisten bereits 1864 die ersten sechs Schwestern von Pirmasens nach Hermannstadt (Siebenbürgen). Sie übernahmen den Unterricht und die Erziehung für Kinder aus armen Familien. Dabei spielte die Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe keine Rolle. Vor dem ersten Weltkrieg bestanden in 17 Ortschaften 22 Schwesternhäuser mit insgesamt ca. 250 Schwestern. Die politischen Wirren in Rumänien nach dem 2. Weltkrieg brachten 1949 das Ende der blühenden Ordensprovinz. Die deutschen Schwestern mussten zurückkehren, die ungarischen Mitschwestern konnten zwar bleiben, durften aber nicht mehr in Gemeinschaft leben und das Ordenskleid tragen. Manche Schwestern wurden überwacht, verhaftet, verhört und kamen ins Gefängnis. Als 1989 die Diktatur zusammenbrach, wurde die Chance des Neuanfangs wahrgenommen. Nach vielen Verhandlungen und Absprachen wurde 1990 das Franziskanerkloster in Odorheiu angemietet. Inzwischen konnten schon sechs Niederlassungen aufgebaut werden. Eine davon in Oradea. 

Mallersdorfer Schwestern in Oradea/Rumänien:

Im August 1999 wurde in Oradea von den Mallersdorfer Schwestern ein Kindergarten für behinderte Kinder eröffnet. Zur Zeit werden 12 Kinder mit verschiedenen körperlichen bzw. geistigen Behinderungen betreut. Bei den Kindern arbeitet Schwester Erzsebet Bandi als Erzieherin und heilpädagogische Assistentin und eine weitere Fachkraft als Logopädin. Zweimal die Woche kommt ein Krankengymnast zu den kleinen Patienten. Da alle Kinder aus armen Familien kommen, können die Eltern keine fast keine finanziellen Beiträge leisten. Von staatlicher Seite bekommen wir seit September 2007 den Lohn für eine Erzieherin. Die anderen Löhne, die Kosten für Lebensmittel, Material für Betreuung und Förderung der Kinder, Therapieräume, Schlafräume, kindgerechte Toiletten, sowie Instandhaltung des Hauses werden durch Spenden beglichen. Seit 2 Jahren werden täglich über 30 Kinder einer nahen Grundschule mit einem kostenlosen Mittagessen bekocht. Das ist nur möglich durch Lebensmittelspenden aus Hilfsaktionen- und Transporten. Außerdem bekommen die Schwestern regelmäßig von Dorfbewohnern Kartoffeln, Gemüse und Obst aus umliegenden Dörfern, die im Gegenzug dafür Kleidung, Schuhe, Spielsachen erhalten. Mit Sach- und Geldspenden ist es den Schwestern auch möglich anderen Einrichtungen, arme Familien und Einzelpersonen zum Beispiel durch die Übernahme kleinerer Mietschulden, Kosten für Medikamente, Strom- oder Brennholz, zu unterstützen.

Die Hilfseinrichtungen für Straßen- und Waisenkinder bekommen regelmäßig Kinderkleidung, Schuhe und Spielsachen.

Einer der Schwerpunkte ist das Verteilen von Lebensmittelpaketen, da besonders in der Großstadt wie Oradea (ca. 120000 Einwohner) viele Menschen hungern. So werden täglich warme Malzeiten ausgegeben, etwa 15 Familien erhalten monatlich Lebensmittel. An Weihnachten und Ostern sind es bis zu 60 Essenspakete. Unterstützung erhält auch ein Internat einer Dorfschule wo arme Kinder aufgenommen werden, die ansonsten keine Möglichkeit zum Schulbesuch hätten, weil sie weit abgelegen wohnen.

Mit dem Erlös spezieller Spendenaktionen oder mit Patenschaften werden für 15 Kinder die Kindergartenbeiträge in öffentlichen Kindergärten von monatlich umgerechnet 20,00 Euro bezahlt.