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Junge braucht einen Rollstuhl

Aktion "Hilfe, die ankommt und Mut macht" bittet um Spende
Main-Tauber-Kreis. Zur Schule gehen, herumtoben, mit anderen Kindern klettern oder mit dem Ball spielen - das ist Kindheit. Doch was so selbstverständlich klingt, ist für David, der gerade mal fünf Jahre alt ist, unmöglich. Auf Grund einer Muskelerkrankung kann der Junge nicht sprechen, nicht laufen und nur eingeschränkt die Arme bewegen.
Wenn er im Tagesheim für behinderte Kinder bei Schwester Renate von den Mallersdorfer Schwestern in Oradea (Rumänien) abgegeben wurde, sitzt er in einem selbst gebastelten "Rollstuhl" und wird von den anderen Kindern hin- und hergeschoben. Durch die liebevolle Pflege der Schwestern und einer Therapeutin ist es gelungen, dass er einzelne wenige Worte sprechen kann.
Das ist eine große Hoffnung für seine Eltern, die sich trotz schwerer Arbeit nur das Allernotwendigste leisten können und froh sind, dass die Schwestern sich um den Jungen kümmern. Sie haben es schwer und wie viele Eltern behinderter Mädchen und Jungen in Rumänien schämen sie sich und verstecken die Kinder.
"Diesem Jungen einen richtigen, kindgerechten Rollstuhl zu kaufen, ist das Ziel für das Jahr 2007", sagt Diakon Manfred Nenno von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Main-Tauber-Kreis, Sachbereich Internationale Arbeit, aus Külsheim.
Seit fast acht Jahren engagiert er sich mit seinem Verein unter der Schirmherrn von Minister Prof.Dr. Wolfgang Reinhart und mit Unterstützung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und der katholischen Militärseelsorge Main-Tauber-Kreis für Straßen- und Waisenkinder in Rumänien. Hierbei arbeitet er sehr eng mit den Mallersdorfer Schwestern vor Ort zusammen.
So konnten zum Beispiel laut eines Presseberichts im Jahr 2006 neben den bestehenden zehn Patenschaften für Kinder auch Zuschüssen für das tägliche Essen, das die Schwestern für arme Kindern- und Jugendliche anbieten, übergeben werden.
Über 200 Lebensmittelpakete wurden über Ostern an sozial schwache Familien verteilt. Schwerpunkt ist aber der Kauf von therapeutischen Hilfsmitteln für die Tagesstätte.

Wer helfen möchte, dass David seinen Rollstuhl bekommt: Spenden gehen auf das Konto 5 00 95 19 (BLZ 67 35 25 65) bei der Sparkasse Tauberfranken.

© Fränkische Nachrichten - 22.05.2007

Hilfe für behinderte Kinder

KAB unterstützt die Arbeit der Mallersdorfer Schwestern
Main-Tauber-Kreis. Zwölf Mädchen und Jungen im Kindergartenalter und zwei Schulkinder aus verarmten Familien oder von der Straße mit starken körperlichen und geistigen Behinderungen betreuen die Mallersdorfer Schwestern in ihrem Kindergarten in Oradea/Rumänien. Liebevoll kümmern sich die Schwestern täglich um die Mädchen und Jungen, geben ihnen Medikamente und ein warmes Essen, heißt es in einer Pressemitteilung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB).
Für die körperlichen Leiden der Kinder, die eine Therapeutin betreut, werden aber vor allem spezielle Sport- und Spielgeräte benötigt, die in Rumänien nicht vorhanden oder aber sehr teuer sind. Da die Schwestern keinen Lohn und keine Unterstützung vom Staat oder der Kommune bekommen, sind sie auf Spenden von vielen Menschen angewiesen.
Seit rund sechs Jahren unterstützt der gemeinnützige Verein "Hilfe die ankommt und Mut macht" mit seinem Schirmherrn Minister Professor Dr. Reinhart und zusammen mit der KAB und der Militärseelsorge die Schwestern. Bei der Finanzierung und dem Kauf der Sport- und Spielgeräte in ausreichender Anzahl sind diese Helfer aber alleine überfordert, da noch laufende langfristige Hilfe für die Schul- und Berufsausbildung oder Patenschaften für Kinder übernommen werden.
Die KAB ruft daher zu Spenden auf, um auch hier helfen zu können. Beträge können auf das Konto bei der Sparkasse Tauberfranken, Kontonummer 5 00 95 19, Bankleitzahl 673 525 65, oder bei der Postbank, Kontonummer 6 11 32 27 55, Bankleitzahl 660 100 75, eingezahlt werden. Weitere Informationen erteilt Diakon Manfred Nenno unter Telefon 0 93 45 /92 90 57 oder sind auf der Homepage www.rumänien-kinderhilfe.de zu finden.

© Fränkische Nachrichten - 08.09.2006 
 

In Oradea geht es langsam vorwärts

Schwester Renate schilderte ihre Arbeit in Rumänien / Verein fördert Kinder und Jugendliche
Steinbach. Schwester Renate von den Mallerdorfer Schwestern schilderte am Donnerstag im Gasthof "Rose" in Steinbach anhand eindrucksvoller Dias und mit einprägsamen Fakten ihr Wirken in Oradea (Rumänien). Initiiert hatte die Veranstaltung der Verein "Hilfe, die ankommt und Mut macht", der sich seit etwa acht Jahren für Kinder und Jugendliche in Rumänien engagiert und dabei mit den Mallerdorfer Schwestern eng zusammenarbeitet.
Man unterstützt Kinder und Jugendliche vor allem bei der Vorschul-, Schul- und Berufsausbildung durch Übernahme der anfallenden Kosten für einen Kindergartenplatz, für die Unterbringung (Mietzuschuss), für Stipendien für das Studium, für Lebenshaltungskosten im Rahmen der Berufsausbildung (unter anderem Schulmaterialien, Hefte) sowie Weiterbildungsmaßnahmen im Beruf durch Kurse oder Fortbildungsmaßnahmen. Der Verein hilft den Mallerdorfer Schwestern bei ihrer Arbeit mit behinderten Kindern durch Lieferungen mit hochwertigen Lebensmitteln und Medikamenten, beim Unterhalt des eigenen Kindergartens sowie der Unterstützung armer Familien und allein erziehenden Frauen und Männer mit täglichen Bedarfsgütern.
Vorsitzender Manfred Nenno freute sich über das Interesse der gut ein Dutzend und damit vergleichsweise wenigen Zuhörer, zur Hälfte waren es Jugendliche. Er sagte, nach der Revolution in Rumänien vor eineinhalb Jahrzehnten habe es fürchterliche Bilder gegeben von Kindern, die einfach vergessen worden seien. Man habe seither einige Hilfstransporte gestartet und dabei viel erlebt, schreckliches Elend, Korruption, 20 Stunden Wartezeit an den Grenzen, aber auch sehr offene freundliche Menschen und eine schöne Landschaft. Vieles habe sich inzwischen verbessert, aber die Not sei weiter sehr groß.
Schwester Renate stellte sich und ihren Werdegang kurz vor. Wie sie erklärte, sei sie seit 1993 in Rumänien, die Hälfte der Zeit in Oradea. Sie gab auch einen Einblick in die Geschichte der Ordensgemeinschaft, die derzeit in sechs anderen Niederlassungen in Rumänien Hort und ambulante Krankenpflege anbiete, Familiengruppen mit jeweils etwa zehn Kindern oder Altenheime mit besserer Betreuung als in staatlichen Einrichtungen. In Oradea gebe es einen Kindergarten für Kinder mit unterschiedlicher Behinderung, vier Mallerdorfer Schwestern seien vor Ort. Man schaue natürlich, wo Förderung möglich sei, ob mit Krankengymnastik oder einer Logopädin. Staatlich unterstützt werde der Kindergarten noch nicht. Nach dem Essen für die Kindergartenkinder kämen aus einer staatlichen Schule 23 Mädchen und Jungen zum Mittagessen, wegen des fehlenden Platzes in zwei Schichten. Für die Schulkinder gebe es Hausaufgabenbetreuung.
Das Kriterium, nach dem Kinder aufgenommen würden, sei einzig die Armut, betonte Schwester Renate. Monatlich würden auch etwa 15 Familien mit Lebensmitteln unterstützt. Von Külsheimern werde etwa der Kindergartenbeitrag für über 20 Mädchen und Jungen bezahlt. Das ist "eine große Hilfe", betonte die Rednerin. So hätten zumindest diese Kinder eine Aussicht auf eine bessere Zukunft. Denn die Vorschule sei nötig, um später eine wirkliche Chance zu haben. Wer den Anschluss verpasst habe, auf den werde keine Rücksicht genommen. Zusätzlich zu den Kindern kämen zu den Schwestern auch alte Leute, denen es an allem mangele.
Man bemühe sich vor Ort um Unterstützung vom Rathaus, so Schwester Renate, denn die Erzieherinnen müssten ja bezahlt werden. Mit der Verwaltung sei man zufrieden, der Bürgermeister gut gesonnen. Die Schulbehörde sei großzügig mit Genehmigungen, mit Geld eher weniger. Zur eigenen Sicherheit mit dem Umgang von Spenden schaue man in den Familien danach, was wirklich gebraucht werde. So gebe es Geld für Kindergartenbeiträge nur dann, wenn die Eltern vorher schon bezahlt hätten und dann die Quittung vorlegten.
Die Schwester beantwortete Fragen aus Reihen der Zuhörer. So sei sie selbst besonders in der Organisation tätig, sie übernehme Behördengänge und halte den Kontakt nach Deutschland. In Oradea gehe es langsam vorwärts, aber es verändere sich. Dennoch lebten noch immer manche Menschen auf der Müllkippe, gefundene Kleidung werde zum Heizen verwendet, gefundene Lebensmittel werden gegessen. Das Gesundheitssystem biete nur die Sicherheit, ins Krankenhaus aufgenommen zu werden, weitere Leistungen gebe es nur gegen Bares. Jedoch könne der Hausarzt in Anspruch genommen werden. Wer nicht berufstätig sei, habe keine Gesundheitsversicherung. Die Heimkinder aber seien versichert. Wenn Kinder oder Jugendliche etwas anstellen, stehlen oder sich prügeln, gebe es als erzieherische Maßnahme nur Gespräche. Das aber kennen die Jugendlichen gar nicht, sie seien in der Erwartungs-haltung "nun schlagt uns endlich", weil sie von früher nichts anderes gewohnt seien.

Nenno ergänzte, man sei davon abgekommen, Kleider zu schicken. Diese würden wohl dringend gebraucht, müssten aber vorher sortiert, gereinigt und desinfiziert werden. Manchmal stelle sich auch der Zoll quer, das Ganze rentiere sich nicht. So sei fördere man liebe Kinder und Jugendliche. Der Vereinsvorsitzende gab auch einige Beispiele, wie in speziellen Fällen geholfen werde, so durch gezielte Gabe von Medikamenten. Man suche dringend nach Spenden für Patenschaften von Jugendlichen. Er habe einmal nachgefragt, was der größte Wunsch einiges Mädchens sei. Die Antwort habe gelautet: "Schweine". Gemeint gewesen seien aber nicht Meerschweinchen, sondern richtige Schweine, die selbst mit Abfällen groß gezogen und schließlich geschlachtet werden könnten. Die Zuhörer meinten, diese vielfältigen Eindrücke erst mal verarbeiten zu müssen. hpw

© Fränkische Nachrichten - 03.06.2006 
 



Wandelhalle in Bad Mergentheim im Ausnahmezustand

Kultband "Happy Fans" spielte 2500 Euro für rumänische Waisenkinder ein 
 
Bad Mergentheim. Man drehe das Rad der Geschichte um etwa 40 Jahre zurück, aktiviere die "Altrocker" Hans Dieter Henn, Albert Hammer und Hardy Amend, wähle einen guten Zweck als Motto, rechne mit einem zahlreichen Besuch und dann: in der Wandelhalle herrschte am Samstagabend der Ausnahmezustand.

Was dort abging, stellte wohl alles in den Schatten, was bisher in diesem Genre in der Wandelhalle geboten wurde. "Der Name ist Kult" - so war von den Freunden der "Happy Fans" zu hören und sie kamen zu Hunderten aus dem weiten Umland, um die Vollblutmusiker von einst wieder einmal zu hören. Ausgangspunkt war sozusagen der "Probedurchgang" vor einigen Wochen, als die Rock-Legende am Bahnübergang aus allen Nähten platze.

Die Wiederholung in einer größeren Location lag also nahe und dass auch die "ehrwürdige" Wandelhalle ein solches Geschehen verträgt, wurde fünf Stunden lang deutlich. Eingebunden in das Programm die Rock ’n’ Roll-Formation des Kurorchesters. Die Mannen um Peter Ruppert hatten ihr dezentes Schwarz mit bunt schillernden Jacken getauscht und sie legten los, dass den Gästen Hören und Sehen vergehen konnte. "Was die alles drauf haben", war immer wieder zu hören, und das erstaunte Publikum konnte nicht genug bekommen, vor allem auf der Tanzfläche, auf der auch leicht ergraute Häupter ihren Bewegungssport aus früheren Zeiten wieder einmal aufleben ließen mit faszinierenden Tanzschritten.

Während "Happy Fans", die vor 40 Jahren in der ganzen Region ihre Triumphe feierten, teils separat und teils zusammen mit den Kurmusikern ihr musikalisches Talent in Szene setzten, erlebten die Gäste (viele mussten den Abend stehend verbringen) auch zwei Einlagen. Zum einen durch den halsbrecherischen Beinwirbel der drei "Crazy Boys" aus Tauberbischofsheim und zum anderen durch die Showgruppe der Damenmannschaft des VfB Bad Mergentheim mit ihren Begleitsängerinnen.

Als Moderator und Stimmungsanheizer erwies sich Jens Nising von SWR 4 in Heilbronn (von dort war auch Studioleiter Lutz Wagner gekommen) als überaus versierter Kenner der Rock-Materie.

Kurdirektor Henn als Hausherr hatte das Wichtigste zu diesem Abend in seiner Begrüßungsrede dargelegt, während Diakon Manfred Nenno aus Külsheim als Gründer der Stiftung "Hilfe die ankommt und Mut macht" über die Not der Straßen- und Waisenkinder in Oradea informierte. Zusammen mit Manfred Richter hat er die Hilfsaktion ins Leben gerufen und Staatsminister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart ist Schirmherr der Aktion. Es war wenige Minuten vor Mitternacht, als er aus Berlin kommend noch in der Wandelhalle eintraf, um von Kurdirektor Hans-Dieter Henn das Spendenergebnis zu erfahren: rund 2500 Euro einschließlich der Aufstockung durch das Landratsamt.

Die Brunnenkönigin und die Miss Solymar waren im Verlauf des Abends auf Sammeltour gewesen, um Spenden zu erbitten, zumal kein Eintritt erhoben worden war. Henn dankte dem Publikum und den Sponsoren für die Unterstützung der Sache und auch Minister Reinhart zollte anschließend hohe Anerkennung für die Bereitschaft zur Hilfe.

© Fränkische Nachrichten - 09.01.2006

Hilfe für Notleidendernde Kinder

KAB unterstützt Mallersdorfer Schwestern in Siebenbürgen
Main-Tauber-Kreis. Einen Einblick in die Arbeit und Strukturen der Mallersdorfer Schwestern in Siebenbürgen (Rumänien) erhielten Mitglieder der Katholischen-Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) aus Külsheim-Steinbach beim Besuch des Mutterhauses in Mallersdorf bei Regensburg.

Seit etwa acht Jahren engagieren sich die Männer und Frauen der KAB aus dem Bezirk Main-Tauber-Kreis zusammen mit der Militärseelsorge Tauberbischofsheim und ihrem Schirmherrn Minister Professor Dr. Wolfgang Reinhart für Kinder und Jugendliche in Oradea/Rumänien. Im Laufe der Jahre lernten sie dort die Mallersdorfer Schwestern kennen.

Diakon Nenno und Manfred Richter übergaben Spielsachen und eine Spende aus verschiedenen Kindergärten des Main-Tauber-Kreises. Bei dem Besuch des Tagesheims für behinderte Kinder in Oradea, das von Schwester Renate Meier geleitet wird, wurde angesichts des Elends und der großen Armut, aus der die Kinder stammen, eine enge Zusammenarbeit mit den dortigen Schwestern vereinbart.

Schwerpunkt sind Schul- und Kindergartenspeisungen im Kinderhort. Mit Patenschaften für Kinder wird diesen der Besuch des Kindergartens und mit Zuschüssen für die Schul- und Berufsausbildung Jugendlichen eine gute Startchance für ihr Leben in Rumänien ermöglicht.

Die Hilfe ist mit Blick auf die Not der Bevölkerung nur der bekannte "Tropfen auf den heißen Stein". Dennoch wollen die Männer und Frauen der KAB mit der Hilfe vieler Menschen dazu beitragen, dass gemäß ihrem Motto "Hilfe die ankommt und Mut macht" die Not kleiner wird, heißt es abschließend in einer Pressemitteilung der KAB.

© Fränkische Nachrichten - 19.04.2006